Einen Film produzieren ist gar nicht so aufwändig

Valérie Aulich beschreibt den Ablauf einer Filmproduktion
mit Blick auf den Zeitaufwand für den Kunden.

„Ohje, ein Film für mein Unternehmen?
Das ist doch sicher wahnsinnig aufwändig. Die Zeit habe ich nicht.“

Das höre ich öfters. Doch sie irren sich.
Als Beispiel der Imagefilm für die Immobilienunternehmen Düllgen:
Der zeitliche Aufwand für die Inhaber lag hier bei maximal zehn Stunden plus einem Drehtag.

Damit sie sich aber genau vorstellen können, was bei einer Filmproduktion alles passiert, beschreibe ich hier einmal den gesamten Ablauf.

Herr und Frau Düllgen haben sich für einen Imagefilm als Werbemittel für ihre Firma entschieden. Daraufhin fuhr ich bei ihnen vorbei, denn vor Ort kann ich mir viel besser ein Bild von den Menschen und dem Unternehmen machen. In einem etwa zweistündigen Gespräch besprachen wir, welches Ziel mit dem Video verfolgt wird, wo es veröffentlicht wird und erarbeiteten grob den Inhalt des Films.
Düllgens wollten ihre Dienstleistungen als Makler für Immobilienverkäufer und -käufer, sowie ihre Tätigkeit als Gutachter beschreiben, um ihren Kunden einen Überblick ihres Angebotsspektrums zu geben.
Ich empfahl einen maximal dreiminütigen Imagefilm für die Homepage, der in einer kleinen Geschichte alle wichtigen Punkte aufführt.

Nun lag die Arbeit bei mir. Ich schrieb ein Konzept. Es entstand die Geschichte um ein Verkäuferpaar, welches bei dem gesamten Verkaufsprozess von Düllgens betreut wird. Düllgens Leistungen für Kaufinteressenten ließen sich elegant mit einbringen, indem die Geschichte auch die Besichtigungstermine und die Beratung des Käufers beinhaltet. Dabei wurde darauf geachtet, dass die anvisierte Länge des Filmes nicht überschritten wird und trotzdem alle wichtigen Punkte herausstechen. Einige Informationen wurden in Grafiken noch einmal hervorgehoben.

Beim zweiten Treffen mit Herrn und Frau Düllgen präsentierte ich mein Konzept und klärte inhaltliche und fachspezifische Fragen. Da ich ihren Geschmack schon sehr gut getroffen hatte, gab es nur wenige Änderungswünsche.

Auf der Grundlage dieses Konzeptes erstellte ich ein Storyboard und schrieb den Drehplan. Anhand dieses Plans organisierte ich Team und Technik für den Dreh.
Am 2. Dezember war es dann soweit. Wir drehten einen knappen Tag mit einem dreiköpfigen Kamerateam, einem Regisseur und sechs Protagonisten, darunter auch Herr und Frau Düllgen.

In der Postproduktion wurde der erste Rohschnitt anhand des Konzeptes erstellt.Herr und Frau Düllgen schauten sich die Version an und gaben Feedback, ob es sich in die gewünschte Richtung entwickelte und was sie gerne anders hätten.

Daraufhin erfolgte der Feinschnitt mit einer provisorischen Sprechervertonung. Auch diese Version bekamen Düllgens zur Abnahme vorgelegt. Nun konnten sie letzte Änderungswünsche an Text, Bild und Musik äußern.

Nachdem diese umgesetzt waren, wurde der Film von einer professionellen Sprecherin vertont, die Musiken fertig abgemischt und der gesamte Film grafisch verpackt.

Alles in allem hatten Herr und Frau Düllgen mit einem überschaubaren Einsatz zügig ein tolles Video.

Und? Hab ich zu viel versprochen? Ein Film ist kein Hexenwerk. Trauen Sie sich.
Wir nehmen Ihnen die Arbeit so weit es geht ab.

„Wir waren überrascht, wie viel Arbeit uns abgenommen wurde. Frau Aulich hat unsere Idee schnell verstanden und zu unserer vollsten Zufriedenheit in ein tolles Produkt umgesetzt. Vielen Dank.“  J.Düllgen